Eigentlich sollte dieser Blog ab Dienstag online sein, also nicht wundern, nur in Puebla ist es zur Zeit mit Internet ein bisschen schwierig.
Das Wochenende ist mit feiern vorüber gegangen und ich habe das erste mal in meinem Projekt gearbeitet. Aber nun ausführlich. Genauso wie in Deutschland ist es auch in Spanien üblich einen Jahrmarkt zu haben, hier wir das feria genannt. Die feria in Castuera war dieses Wochenende und geht noch bis morgen. Ein beachtlicher Unterschied zu unserem Jahrmarkt ist aber, dass das ganze als sehr große Feierlichkeit gesehen wird und deshalb das ganze Dorf für die Dauer der feria frei hat. Die feria selbst begann am Freitag um 22.30, natürlich wie wir Deutschen sind, sind wir um 22.30 dort gewesen. Aber zu dieser Zeit waren kaum Leute da und ein Teil der Buden hat erst noch aufgebaut. Also auch hier muss man die spanische Zeit wieder beachten, die ungefähr, nach meiner Erfahrung besagt, komme bei großen Treffen immer eine Stunde später. Auf der feria selbst gab es ganz viele Essensbuden und Händler mit Schmuck und Allerlei. Erstaunlicherweise waren sogar ein paar Fahrgeschäft da, die aber mehr für die kleinen Kinder waren. Was sofort aufgefallen ist, dass auch hier in Spanien der Autoscooter ein sehr beliebter Treffpunkt der Jugendlichen ist. Sonst gab es drei Bühnen mit Bands, die teilweise Flamenco, Rock oder Pop gespielt haben. Auf der feria habe ich auch zum ersten mal eine spanische süße Spezialität gegessen, die sog. Churros. Das ist ein Spritzgebäck zu einer Wurst geformt, die man dann zusammen mit Schokosoße ist. Sehr lecker. Der Samstag war dann schon sehr außergewöhnlich. Wir haben uns mit ein paar Jugendlichen aus dem Dorf gegen 3 Uhr Nachmittag verabredet. Dann hat man bis abends, aber auch die Erwachsenen, Tapas zusammen mit Bier oder Tinto de Verano getrunken. Dann gab es einen Wechsel, also um 10 ist man dann wieder gegangen, während zu dieser Zeit wieder die Besucher der feria kamen, und ist dann gegen 2 Uhr wieder auf Botellón. Zur Botellón kamen diesmal aber nicht nur die Jugendlichen aus Castuera, sondern auch sehr viele aus der näheren Umgebung, das bedeutet, das rund 700 m lang Auto an Auto stand und die Jugendlichen sich neben viel Musik trafen.
Am Sonntag war ich dann um 11 Uhr bei meinem ersten Ereignis mit Stieren. In Castuera wurde zunächst der örtliche Dorfplatz mit hohen Gittern abgesperrt. Dann startete, natürlich mit einer Stunde Verspätung, das Spektakel. Zunächst wurde ein junger Stier auf den Platz getrieben und besonders die Jugendlichen haben sich mit ihm gemessen. Also sind vor ihm weggerannt oder haben versucht ihn zu provozieren. Daraufhin wurden noch 3 alte Kühe mit in die Arena geschickt, allerdings haben diese nicht so viel gemacht und wollten viel lieber nur rumstehen. Das ganze war also eine Art Stierkampf für die Halbstarken von Castuera. War ganz lustig anzusehen, doch war jetzt nichts besonderes. Jedoch für die Spanier natürlich eine große Freude. Man merkt, dass das ganze stark bei ihnen verankert ist. Während der gesamten feria gibt es nämlich 3 Auftritte der Toros, doch leider kann ich den richtigen Stierkampf nicht sehen, weil dieser morgen ist und ich nicht von Puebla nach Castuera kommen kann. Aber ich denke, ich werde bestimmt noch einmal die Gelegenheit dazu bekommen.
Seit Montag bin ich nun in Puebla. Habe also erst einmal mein Zimmer eingerichtet und bei meinem Projekt genauere Anweisungen bekommen. Ich werde, wie schon gesagt, erst nächste Woche meine richtige Arbeit beginnen. Diese Woche werde ich voraussichtlich in alles so ein bisschen reinschnuppern und das Personal ein bisschen besser kennen lernen. Ich werde ab jetzt auch mit der spanischen Küche mehr in Kontakt treten, weil ich voll verpflegt werde, also ich esse Mittags in Aprosuba, dort gibt es jeden Tag 3 Gänge und es schmeckt auch sehr gut, und abends in der Residenz der Behinderten, also ein Wohnung, in der die Behinderten untergebracht sind, die keine Familie mehr haben oder nicht zu Hause wohnen können.
Morgen habe ich gleich mal frei, weil morgen Tag der Extremadura ist, mal schauen, ob dann etwas irgendwo geboten ist. Anbei ein paar Fotos von der feria.
Freitag, 10. September 2010
Donnerstag, 2. September 2010
Mein erster Besuch
So nun kann ich das erste mal näheres über mein kommendes Jahr berichten, denn gestern und heute war ich in Puebla de Alcocer. Puebla ist ein schönes kleines Dörfchen, das am Hang eines Berges liegt, auf dem eine Burg gelegen ist. Zunächst einmal wurden mir gestern meine Wohnungen gezeigt, denn ich habe die Wahl zwischen einem Hostel und einer Wohnung. Das Hostel ist für ungefähr 50 Personen ausgelegt. Das darf man sich aber nicht wie ein deutsches Hostel vorstellen, dass jeden Tag Leute ab und anreisen, sondern es ist eher eine Art Seminargebäude. Das bedeutet, dass meistens Gruppen für ein Wochenende kommen, wobei das hier auch nicht sonderlich regelmäßig ist, sondern ungefähr einmal im Monat oder so. Von daher werde ich wahrscheinlich die meiste Zeit alleine in diesem Gebäude leben. Der Vorteil dabei ist einfach, dass dort alles sehr gut eingerichtet ist und alles möbliert ist. Außerdem hat man einen tollen Ausblick von der Terrasse auf die Landschaft der Extremadura. Die andere Wohnung ist ein Reihenhaus mit ungefähr 4 Zimmern. Der Nachteil hierbei ist aber, dass dort keine Möbel sind und das ganze erst einmal renoviert werden müsste, also mit wesentlich mehr aufwand einhergeht. Es würde zwar alles gemacht werden, aber ich habe keine Ahnung, in wie weit das ganze renoviert werden würde und wie viele Möbel letztendlich dort eingerichtet werden. Von daher werde ich mich wahrscheinlich für das Hostel entscheiden, auch wenn es sehr groß für eine Person ist. Die ganzen Wohnungen wurde mir gleich einmal vom örtlichem Bürgermeister vorgestellt, mit dem wir danach noch in die örtliche Bar etwas trinken gegangen sind. Er hat mit auch gleich seine Hilfe bei jeglicher Art von Problemen angeboten. Also die Leute, die ich bis jetzt hier getroffen habe, waren alle sehr zuvorkommen und alle haben mir gleich ihre Hilfe angeboten. Heute sind wir dann noch in meine Projektstelle gefahren, weil wir gestern leider nicht hingehen konnten. Die Projektstelle an sich schaut von außen sehr klein aus, doch innen ist einiges untergebracht. Die meisten Behinderten werden von außerhalb zu Aprosuba 12, der Name meines Projektes, mit Busen hingefahren. Die Behinderten sind aus jeder Altersgruppe und werden dort den ganzen Tag oder bis zum Mittag betreut. Ich selbst werde voraussichtlich im Bereich der Erziehung arbeiten. Zunächst werde ich aber erst andere Aufgaben wahrnehmen, weil der Unterricht für die Kinder noch nicht angefangen hat. Neben dem Klassenzimmer haben sie auch einen kleinen Sportraum, ein Zimmer für Kleinkinder, einen Aufenthaltsraum und einen Speisesaal. In einem anderen Gebäude produziert ein Teil der Behinderten gestickte Bilder mit selbstgemachten Bilderrahmen. Einen Swimmingpool haben sie sogar auch. Wie auf die typische spanische Art wurde ich natürlich gleich dem ganzen Personal mit Küsschen links, Küsschen rechts vorgestellt. Das ganze Umfeld hat mir auf jeden Fall schon einmal zugesagt, mal schauen wie dann die Zusammenarbeit funktioniert. Das große Problem ist häufig noch das Verstehen der Spanier. Mit meinen Mitbewohnern fange ich jetzt schon an mehr spanisch zu sprechen, aber die Spanier sprechen häufig in einem so schnelle Tempo, dass man, besonders wenn mehrere Leute in einem Raum gleichzeitig sprechen, kaum die Wörter versteht. Aber das wird jetzt hoffentlich bald besser werden. Denn bis jetzt geht es eigentlich erstaunlich gut voran, obwohl ich erst knapp 3 Wochen hier bin. In Aprosuba werde ich dann ab kommenden Dienstag arbeiten. Nachdem wir dann Aprosuba 12 besucht hatten, sind wir noch auf die Burg von Puebla gefahren. Von dort aus hat man einen traumhaften Ausblick über die gesamte Gegend. Ich hoffe, heute klappt es einmal mit den Bildern. Hatte jetzt schon öfters versucht einige hochzuladen, es hat aber nie so funktioniert wie ich mir das vorgestellt hatte. Also heute mal ein paar Impressionen aus Puebla.
Hier sind noch ein paar Bilder aus Mérida
Samstag, 28. August 2010
Ciao!
Nachdem nun die Italiener von Sizilien in Castuera am Sonntag angekommen sind, haben wir natürlich einiges mit ihnen gemeinsam unternommen. Darunter war zum Beispiel auch ein Ausflug nach Mérida. Eine etwas größere Stadt ungefähr eineinhalb Stunden Fahrzeit von Castuera entfernt. Zunächst einmal haben wir Informationen über die Jugendarbeit in der Extremadura erhalten, denn man versucht mit sehr vielen Einrichtungen und Veranstaltungen die Jugendlichen in der Extremadura zu halten. Ein großes Problem nämlich ist, dass viele Jugendliche aus der ländlichen Region der Extremadura in die größeren Städte ziehen wollen und somit viele kleine Dörfer langsam aussterben. Besonders in diesen Bereich fließen sehr viele Gelder der EU. Aber meines Erachtens sehr gut eingesetzt; in Castuera zum Beispiel in ein Jugendzentrum, in dem man die Möglichkeit hat ins Internet zu gehen, professionell zu malen und ein ganzes Musikstudio ist auch vorhanden, in dem dann Jugendbands ihre Musik aufnehmen können. Den Nachmittag haben wird dann mit römischen Überresten verbracht. Denn Mérida wurde schon von den Römern gegründet und hat deshalb sehr viel alte Substanz. So haben wir die Monumente eines Aquädukts, Theaters, in dem heute noch Stücke aufgeführt werden, und Amphitheaters gesehen. Das ganze war zwar sehr interessant und anschaulich, doch das Wetter hat leider nicht mitgespielt. Das ganze haben wir nämlich bei 46 °C gemacht und wir waren die ganze Zeit in der prallen Sonne. Zum Glück sind wir danach noch in ein Museum in dem natürlich die Klimaanlagen auf Hochtouren liefen, wie überall in der ganzen Extremadura. In diesem Museum hat man besonders viele alte, sehr gut erhaltene Mosaike gesehen. Auch eine sehr interessante Montage war in der Ladenpassage von Mérida. Dort sind nämlich an den Häusern viele kleine Wasserdüsen angebracht, die dann auf den Fußweg einen Wassernebel sprühen. Das ganze ist natürlich sehr angenehm, aber ich will nicht wissen, wie viel Wasser dort jeden Tag verbraucht wird.
Gestern war ich dann das erste mal an einem der Seen, die ungefähr 20 km von Puebla entfernt sind. Denn in Spanien hat man vor einigen Jahren angefangen sehr viele Staudämme zu bauen, zum einen um die Wasserversorgung zu sichern, zum anderen um Strom zu gewinnen. In der Nähe von hier sind zwei, die eine doch recht beachtliche Größe aufweisen. Dort sind wir dann an einer Art künstlich aufgeschüttetem Strand gewesen, der sehr schön angelegt war. Das ganze soll auch schon ein Vorbote für den kommenden Tourismus sein, denn man versucht nun die Extremadura auch touristisch zu erschließen, was bisher noch nicht durchgeführt wurde. Hier will man dann vor allem mit dem traditionellem spanischen Flair die Touristen anlocken. In wie weit das klappen wird, werde ich wahrscheinlich selbst erfahren, denn Puebla ist eines von zwei „traditionellen“ Dörfern, in die die Touristen gelockt werden sollen. Von diesem Strand aus habe ich sogar schon meine Burg in Puebla gesehen, die auf einem Berg aus dem Flachland der Region herausragt. Nächste Woche werde ich zum Glück mehr erfahren.
Gestern war ich dann das erste mal an einem der Seen, die ungefähr 20 km von Puebla entfernt sind. Denn in Spanien hat man vor einigen Jahren angefangen sehr viele Staudämme zu bauen, zum einen um die Wasserversorgung zu sichern, zum anderen um Strom zu gewinnen. In der Nähe von hier sind zwei, die eine doch recht beachtliche Größe aufweisen. Dort sind wir dann an einer Art künstlich aufgeschüttetem Strand gewesen, der sehr schön angelegt war. Das ganze soll auch schon ein Vorbote für den kommenden Tourismus sein, denn man versucht nun die Extremadura auch touristisch zu erschließen, was bisher noch nicht durchgeführt wurde. Hier will man dann vor allem mit dem traditionellem spanischen Flair die Touristen anlocken. In wie weit das klappen wird, werde ich wahrscheinlich selbst erfahren, denn Puebla ist eines von zwei „traditionellen“ Dörfern, in die die Touristen gelockt werden sollen. Von diesem Strand aus habe ich sogar schon meine Burg in Puebla gesehen, die auf einem Berg aus dem Flachland der Region herausragt. Nächste Woche werde ich zum Glück mehr erfahren.
Sonntag, 22. August 2010
Caliente! Caliente!
Heute melde ich mich einmal aus dem heißen Spanien. Zur Zeit erleben wir mit 38 °C die ganz normale Hitze in der Extremadura. Das bedeutet, dass man gegen Mittag keinen Einwohner auf den Straßen sieht. Das ist aber auch vollkommen verständlich. Im Schwimmbad habe ich auch zum ersten mal eine der Spezialitäten der Extremadura ausprobiert und zwar den Jamón Ibérico. Also einen Schinken, der aus wild lebenden Schweinen gemacht wird, die sich hauptsächlich von Eicheln ernähren. Und ich muss sagen, dass er wirklich sehr gut schmeckt. Kann ich jedem nur empfehlen zu probieren, wenn er die Möglichkeit dazu hat. Über mein Projekt in dem ich arbeiten werde, habe ich nun auch schon wieder mehr erfahren. In Puebla ist die Einrichtung Aprosuba relativ klein und die meisten Behinderten werden zu dem Projekt hingefahren. Das ganze ist eine Art Ganztagsbetreuung für Behinderte jeden Alters. Meine genau Arbeit, die ich dort verrichten werde, ist aber noch unklar, da es für Puebla das erste mal ist, dass sie einen Freiwilligen aus dem Ausland bei sich arbeiten lassen. Denn die Projekte von Aprosuba haben erst damit angefangen ausländische Freiwillige in ihre Projekte einzubinden. Das Ziel dabei ist, den interkulturellen Austausch auch für Behinderte leicht zugänglich zu machen. Aber bis ich noch genauere Infos über meine Arbeit erfahre, werde ich mich noch 2 Wochen gedulden müssen. An diesem Wochenende hatte ich auch das erste mal Kontakt mit spanischen Jugendlichen. Denn in Spanien ist es normal, dass sich alle Jugendlichen des Dorfes oder der Stadt an einem Punkt treffen und dort gemeinsam feiern. So ist es eben auch in Castuera. Das bedeutet, dass viele aus Castuera und der Umgebung sich am Rand von Castuera gemeinsam treffen. Nur mit einem großen Unterschied. Dies geschieht nicht um 9 oder 10 Uhr wie in Deutschland, sondern man trifft sich frühestens gegen 2 Uhr nachts. Also hier ticken die Uhren wirklich ganz anders. Natürlich feiert man dann auch bis 7 oder 8 Uhr morgens. Grundlegend kann ich feststellen, dass sich das gesellschaftliche Leben hier wirklich erst abends oder nachts abspielt. Denn auch die älteren Leute bis ins hohe Alter sitzen bis um 2 Uhr nachts in den Restaurants.
Mittwoch, 18. August 2010
Erster Blog aus Spanien
So nun kann ich meinen ersten Bericht aus Spanien verfassen. Nachdem ich mit meiner Zugfahrt von Nürnberg über Paris nach Madrid innerhalb von 23 Stunden in Spanien angekommen bin, verweile ich jetzt in dem Dorf/Stadt Castuera, das/die man in der Extremadura mit 6.000 Einwohnern als nicht gerade klein bezeichnen darf. Denn wie der Name Extremadura gut beschreibt, ist es hier wirklich extrem. Sobald man mit dem Zug von Madrid nach Castuera 6 Stunden gefahren ist, sieht man immer weniger Dörfer und Städte und mehr und noch viel mehr Ebenen, Berge und verfallene Gebäude. Also kann ich den Beschreibungen in den Reiseführern nur zustimmen, dass man hier mehrere Kilometer lang keine Menschenseele antreffen kann. Demzufolge stimmt es auch, dass die Extremadura die niedrigste Bevölkerungsdichte in Spanien aufweist. Castuera selbst ist sehr schön und hat auch verhältnismäßig viele Geschäft, besonders hier zu nennen ist, dass auf 6.000 Einwohner ungefähr 13 Banken kommen :-). Die nächsten 2 Wochen werde ich jetzt hier in einer WG leben, in der noch 3 andere Mädchen wohnen, die aber nur ein Praktikum für 2-6 Monate in Castuera machen. In den 2 Wochen werden wir direkt vom Büro von unserer Organisation betreut und haben die nächsten Tage immer Sprachkurs und werden die nächste Woche auch noch eine italienische Gruppe mitbetreuen, die zum interkulturellen Austausch in die Extremadura fahren wird. Was aber zum Glück zur Zeit noch nicht extrem ist, ist das Wetter. Wir wurden mit Regen begrüßt und auch heute ist es noch nicht allzu warm. Denn laut den anderen Freiwilligen ist es mit ungefähr 25°C recht kühl. Normalerweise soll es hier nämlich 45°C haben. Mal schauen, wann uns diese Hitze auch einholt. Internet habe ich hier zum Glück auch. Dies haben wir aber nicht zu Hause, sondern vor einer Bücherei in der Innenstadt, das dann einem Internetmeeting auf der Straße ähnelt . Also ganz amüsant. Natürlich haben wir auch schon die spanische Siesta kennen gelernt. Dies entspricht hier einer „Mittagsruhe“ von 14-18 Uhr, also sehr ausgedehnt. Dafür ist dann aber abends mehr in den Straßen los. Das wäre es erst mal von mir. In diesem Sinne Buenas Tardes.
Montag, 9. August 2010
Ja noch bin auf meinem 10 tägigen Infoseminar des ICJA. Doch jetzt rückt die Ausreise immer näher, denn bis Sonntag, also meiner Abreise mit dem Zug um 10.00 ab Nürnberg, ist es nun weniger als eine Woche hin. Auch wenn das Infosemínar sehr anstrengt, weil man den ganzen Tag Wissensinput bekommt, ist es sehr interessant, weil trotzdem immer wieder Situationen und Themen besprochen werden, die für das Auslandsjahr sehr wichtig und informativ sind. Natürlich lernt man auch viele andere Leute kennen, die in ganz verschiedene Länder reisen werden. Darunter ist auch mein einziger Mitreisender, mit dem ich meine Zeit in Spanien wohl des öfteren verbringen werde :-). Insgesamt freu ich mich nun schon sehr auf meine Ausreise, insbesondere weil man immer wieder Filme und Infos von ehemaligen FSJlern sieht und hört, die natürlich die eigene Motivation und Neugierde weiter steigern.
Freitag, 6. August 2010
Erster Blog
Also hiermit schreibe ich nun meinen ersten Blog, welcher meiner Familie, meinen Freunden, meinen Spendern und Mit-FSJtlern von meinem Jahr in Spanien erzählen soll und somit jeder ein bisschen erfährt wie es mir so ergeht, was ich für Erfahrungen mache und was ich selbst dabei lerne.
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